Aktuelles

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01/06/2022
NEU! Telefonische Krankschreibung läuft aus – Wiederauflage je nach Pandemiegeschehen möglich

    Die aktuelle Entwicklung der SARS-CoV-2-Pandemie lässt es zu, weitere zeitlich befristete Sonderregelungen in der Gesundheitsversorgung auslaufen zu lassen: Ab 1. Juni 2022 wird eine Krankschreibung nicht mehr telefonisch möglich sein. Weiterlesen…

25/03/2022
NEU! REHADAT-Hilfsmittelfinder - Schnell zum passenden Hilfsmittel

Der Hilfsmittelfinder führt Nutzerinnen und Nutzer im Dialog mit der digitalen Suchassistentin Ariadne nach maximal vier Fragen zu Hilfsmitteln für unterschiedliche Aktivitäten. Fünf alltagsnahe Kategorien dienen als Einstieg: Arbeiten und Lernen, Sich fortbewegen, Kommunizieren, Körper pflegen sowie Wohnen und Freizeit gestalten. Mit der neuen Suchstrategie erhalten auch Personen ohne Fachkenntnisse einen schnellen Überblick über Hilfsmittel und einen leichteren Einstieg in die komplexe Hilfsmittelversorgung. Mehr…

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21/03/2022
NEU! Durchführung von Wahlversammlungen der Schwerbehindertenvertretung im vereinfachten Wahlverfahren mittels Video- und Telefonkonferenz

14/12/2021
NEU! Reha-Zuständigkeitsnavigator

    Die Bundesarbeitsgemeinschaft für Rehabilitation stellt einen Online-Zuständigkeitsnavigator zur Verfügung.

    Dieser unterstützt bei der schnellen Suche nach einem voraussichtlich zuständigen Reha-Träger für Leistun­gen im Bereich Rehabilitation und Teilhabe.

15/09/2021
Versammlung der AGSV Bayern am 27. Juli 2021

100 und 1 Jahre Schwerbehindertenvertretung

Die Versammlung der AGSV Bayern stand unter dem 101-jährigen Jubiläum der Schwerbehindertenvertretung. Wegen der geltenden Regelungen zum Arbeitsschutz musste auch diese Sitzung erneut leider im Rahmen einer Videokonferenz am 27.07.2021 durchgeführt werden.

Der Vorsitzende begrüßte herzlich Erich Bierler – ehemaliger Leiter des ZBFS Inklusionsamt Region Oberpfalz. Bierler informierte in seinem fundierten Beitrag über die Geschichte und die aktuelle rechtliche Stellung der Schwerbehindertenvertretung.

Reichspräsident Friedrich Ebert unterzeichnet am 06. April 1920 das „Gesetz über die Beschäftigung Schwerbeschädigter“. Im Gesetz wurde festgelegt, dass in Betrieben mit wenigstens 100 Beschäftigten ein Vertrauensmann durch den Betriebsrat bestellt werden muss. Ferner soll ein Beauftragter des Arbeitgebers bestellt werden.

1974 löste das Schwerbehindertengesetz das Schwerbeschädigtengesetz ab. Damit verbunden war ein gravierender Systemwechsel. Die Rechte gelten nun für alle Schwerbehinderten – unabhängig von der Art und Ursache ihrer Behinderung. Ferner wurde die Rolle der Schwerbehindertenvertretung gestärkt.

Mit der UN-Behindertenrechtskonvention (am 13. Dezember 2006 von der Generalversammlung der Vereinten Nationen beschlossen und am 3. Mai 2008 in Kraft getreten) und dem Bundesteilhabegesetz 2016 erfolgte ein weiterer grundlegender Perspektivwechsel. Der Gedanke der Teilhabe rückt in den Mittelpunkt. Schwerbehinderte Menschen sollen in allen Lebenslagen gleichberechtigt am gesellschaftlichen Leben teilnehmen können; ihre Lebenssituation soll wesentlich im Sinne von „mehr Teilhabe und mehr Selbstbestimmung“ verbessert werden. Die Leistungen werden am persönlichen Bedarf ausgerichtet, die Bedürfnisse des Einzelnen stehen im Mittelpunkt.

Bei allen Weiterentwicklungen gibt es noch deutlichen Handlungsbedarf, um die Rechtsstellung der Schwerbehindertenvertretung und die Rechte behinderter Menschen auf eine inklusive Teilhabe am Arbeits- und gesellschaftlichen Leben zu stärken. Beispielhaft soll hier nur die barrierefreie Zugänglichkeit von Soft- und Hardware sowie Web-Angeboten und Apps genannt werden.

Im Anschluss an den Vortrag legte der Vorsitzende einen ausführlichen Tätigkeitsbericht über die Aktivitäten des Vorstandes vor.

Die Mitglieder konnten sich intensiv über die aktuellen Themen in ihren Ressorts austauschen.

Kurzer bedankte sich insbesondere bei Erich Bierler und allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern für die konstruktiven Beiträge. Alle hoffen, dass die kommenden Zusammenkünfte wieder in Präsenz stattfinden können.

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Beitrag: Wolfgang Kurzer (August 2021)

09/09/2021
NEU! ZB Behinderung & Beruf als Digitalmagazin

Das Magazin „ZB Behinderung & Beruf“ ist jetzt im digitalen Format verfügbar. Neben der jeweils aktuellen Ausgabe werden auch regionale Fassungen angeboten. Ferner stellt ein Archiv frühere Ausgaben des Magazins bereit.

28/06/2021
Assistenz für Menschen mit Behinderung im Krankenhaus | Sozialministerin Trautner: „Endlich Rechtssicherheit für Menschen mit Behinderung, die eine vertraute Person als Begleitung bei einem Krankenhausaufenthalt brauchen.“

Pressemitteilung 127.21 des Bayerischen Staatsministeriums für Familie, Arbeit und Soziales vom 24. Juni 2021

Eine große Erleichterung für Menschen mit Behinderung hat heute der Deutsche Bundestag in der letzten Sitzung dieser Legislaturperiode beschlossen. Im Rahmen einer Gesetzesänderung wurde eine bislang ungeklärte Frage geregelt, wer für die Kosten einer vertrauten Person aufkommt, die einen Menschen mit Behinderung ins Krankenhaus begleitet.

Bayerns Sozialministerin Carolina Trautner: „Ein Krankenhausaufenthalt stellt insbesondere Menschen mit Behinderung vor große Herausforderungen. Diese können zum Beispiel aufgrund von Ängsten auf die Begleitung und Hilfe durch eine vertraute Person angewiesen sein. Auch für die Kommunikation mit dem Menschen mit Behinderung kann diese Person erforderlich sein, damit zum Beispiel die Behandlungsschritte erklärt werden können. Eine Begleitung ist dann für die Sicherstellung der Behandlung von zentraler Bedeutung. Es war mir deshalb ein besonderes Anliegen, dass noch in dieser Legislaturperiode ein erster Kompromiss gefunden wird, um die medizinische Versorgung von Menschen mit Behinderung zu verbessern. Deshalb bin ich froh, dass es jetzt endlich Rechtssicherheit für Menschen mit Behinderung gibt, wenn sie eine vertraute Person als Begleitung bei einem Krankenhausaufenthalt brauchen“.

Die Gesetzliche Krankenversicherung trägt künftig den Verdienstausfall für Begleitpersonen aus dem privaten Umfeld. Die Träger der Eingliederungshilfe, in Bayern die Bezirke, finanzieren die Begleitung durch Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Eingliederungshilfe. Zudem sollen die Wirkungen einschließlich der finanziellen Auswirkungen dieser Regelungen vom Bund im Einvernehmen mit den Ländern evaluiert werden.

„Der Einsatz Bayerns in den Verhandlungen hat sich gelohnt und wir werden auch künftig weiter am Ball bleiben“, so Sozialministerin Carolina Trautner. „Ganz herzlich möchte ich mich auch bei dem Behindertenbeauftragten der Bayerischen Staatsregierung, Herrn Holger Kiesel, dem Patienten- und Pflegebeauftragten der Bayerischen Staatsregierung, Herrn Prof. (Univ. Lima) Dr. Peter Bauer, MdL, sowie dem Bayerischen Landtag und der Lebenshilfe für Menschen mit geistiger Behinderung Landesverband Bayern e. V. für ihre Impulse, ihren Einsatz und ihre Unterstützung für dieses wichtige Anliegen bedanken.“

 

21/04/2020
Gemeinsames Bildungsportal der bayerischen Behörden BayLern - Lernprogramm zum Schwerbehindertenrecht

Auf dem gemeinsamen Bildungsportal bayerischer Behörden –  BayLern – steht ein neues ressortübergreifendes Lernprogramm zum Schwerbehindertenrecht bereit. Mit diesem eLearning-Kurs werden schwerbehinderten Beschäftigten, neuen Personalverantwortlichen, Vertrauenspersonen der schwerbehinderten Menschen, Personalräten sowie weiteren interessierten Beschäftigten grundlegende Informationen zum Schwerbehindertenrecht vermittelt.

Das Programm soll den Nutzern einen Überblick über die wichtigsten Regelungen des Schwerbehindertenrechts geben, über Rechte und Pflichten im Zusammenhang mit dem Schwerbehindertenrecht informieren sowie gleichzeitig auf das Thema Barrierefreiheit aufmerksam machen. Zudem wird die Sensibilisierung der Beschäftigten für eine erfolgreiche Inklusion schwerbehinderter Menschen im Arbeitsleben vorangetrieben.

Der Kurs besteht aus insgesamt 6 Modulen, die folgende Themen behandeln:

  • Grundlagen des Schwerbehindertenrechts
  • Arbeitgeber: Einstellung schwerbehinderter Menschen
  • Pflichten des Arbeitgebers im Beschäftigungsverhältnis
  • Rechte und Nachteilsausgleiche für schwerbehinderte Menschen
  • Ansprechpartner zum Thema Schwerbehindertenrecht
  • Barrierefreiheit

Die Lernzeit beträgt ohne freiwillige Vertiefungen ca. 90 Minuten.

Den Kurs gibt es in verschiedenen Versionen:

  • Die Normalversion mit Bild, Text und Ton.
  • Eine für JAWS-Anwender optimierte Variante (Zugriffsmöglichkeiten mit JAWS Version 18 und SuperNova Access Suite Version 16), die für Menschen mit beeinträchtigtem Sehvermögen gedacht ist.
  • Daneben gibt es zusätzlich eine eigenständige Gebärdensprachversion für gehörlose Personen.

Bei Interesse bzw. Bedarf besteht darüber hinaus die Möglichkeit, beim Fachkompetenzzentrum E-Learning in Regensburg ein Dozentenhandbuch zu dem Kurs anzufordern. Das Dozentenhandbuch gibt die Gliederung und den Inhalt des Kurses wieder.

Hinweise zum Bildungsprotal BayLern finden Sie hier.

Beitrag: Wolfgang Kurzer, April 2020


Presseerklärung des Bayerischen Staatsministeriums des Innern zur Verkehrsfreigabe des barrierefreien Zugangs zur Walhalla bei Regensburg

© für das Bild: Staatliches Bauamt Regensburg

Walhalla

© für das Bild: Staatliches Bauamt Regensburg

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