2009 – Versammlung der AGSV Bayern

Versammlung der AGSV Bayern - Vom 12. bis 14.10.2009 trafen sich die Mitglieder der AGSV Bayern zur Herbstversammlung in Saulgrub. Als Gäste konnte der Vorsitzende Wolfgang Kurzer Kollegen Scholler als Vertreter der Arbeitsgemeinschaft der Hautpersonalräte sowie Kollegen Uwe-Carsten Wolf als Mitglied des Vorstandes der Arbeitsgemeinschaft der Schwerbehindertenvertretungen der Länder – AGSV Länder – begrüßen. (2009)

Vom 12. bis 14.10.2009 trafen sich die Mitglieder der AGSV Bayern zur Herbstversammlung in Saulgrub. Als Gäste konnte der Vorsitzende Wolfgang Kurzer Kollegen Scholler als Vertreter der Arbeitsgemeinschaft der Hautpersonalräte sowie Kollegen Uwe-Carsten Wolf als Mitglied des Vorstandes der Arbeitsgemeinschaft der Schwerbehindertenvertretungen der Länder – AGSV Länder – begrüßen.

Bereits zum zweiten Mal war Irmgard Badura, Behindertenbeauftragte der Bayerischen Staatsregierung, zu einem ausführlichen Meinungsaustausch über die Möglichkeiten der Beschäftigung schwerbehinderter Menschen beim Freistaat Bayern bei der AGSV Bayern. Dabei sprach sie sich dafür aus, dass alle Möglichkeiten genutzt werden sollten, um schwerbehinderte Menschen eine berufliche Perspektive zu geben. Gerade die Beschäftigung auf den ersten Arbeitsmarkt sollte Priorität haben.

Kollege Andorfer vom ORH gab einen Überblick über das Beamtenrecht und die Möglichkeiten und Auswirkungen der Teildienstfähigkeit.

Ausführlich besprachen die Mitglieder mit Herrn Guggenmoos von der Agentur für Arbeit die Wege zur Gleichstellung mit schwerbehinderten Menschen i. S. d. § 2 Abs. 3 SGB IX.

Breiten Raum nahmen auch diesmal wieder die Berichte aus den einzelnen Ressorts ein. Für die Mitglieder der AGSV Bayern ist dieser gemeinsame Erfahrungsaustausch sehr wichtig.

Kollege Uwe Carsten-Wolf gab einen Überblick über die Arbeit der Arbeitsgemeinschaft der Schwerbehindertenvertretungen der Länder sowie über die bisherigen Ergebnisse der zu speziellen Punkten eingerichteten Arbeitsgruppen z. B. „Strukturänderungen im SGB IX“ bzw. „EU-Recht“.

Ralf Menger, Diplompsychologe beim „Zentralen psychologischen Dienst der Bayerischen Polizei“, gab eine Einführung in die Supervision für die Schwerbehindertenvertretung. Schnell wurde deutlich, dass dieses Thema für die Arbeit der Vertrauenspersonen von großer Bedeutung ist. Vertrauenspersonen der schwerbehinderten Menschen werden oftmals in Krisensituationen von Kolleginnen und Kollegen einbezogen. Hier den Spagat zwischen Unterstützung und professionellen Abstand zu wahren, ist für die Tätigkeit der Vertrauenspersonen notwendig.

Wolfgang Kurzer ging in seinem Tätigkeitsbericht insbesondere auf die bevorstehende Neuordnung des Dienst- und Versorgungsrechts ein. Die AGSV Bayern setzt sich besonders für die Beibehaltung der aktuellen Regelung zur abschlagsfreien Pensionierung mit Erreichen des 63. Lebensjahres ein.

Beitrag von Wolfgang Kurzer

Zurück zur Übersicht